
Ganz im Westen Österreichs, zwischen
Bodensee und Arlberg, in Nachbarschaft zur Schweiz und zu Deutschland liegt Vorarlberg. Das Land – wie auch die Hotels, Dörfer und Skigebiete – zeichnet sich durch die überschaubare Größe aus. Im Winter steht Ski fahren mit Komfort an erster Stelle. 350 Skilifte und Seilbahnen, Pisten bis in die Höhen von 2500 m und das Après-Ski-Angebot bieten Platz zum Austoben für alle Könnerklassen. Die Pisten sind bestens präpariert und die top-modernen Skilifte sind an manchen Orten sogar mit einer Sitzheizung ausgestattet. Snowboarder finden Halfpipes und Funparks. Das Skizug- und Skibusnetz ist gut ausgebaut, sodass man ohne Auto bequem zu den Liften kommt. Langlaufloipen in den romantischen Auwäldern der Bregenzerache oder auf dem zugefrorenen
Silvretta-Stausee auf 2000 Metern Seehöhe, präparierte Winterwanderwege, Rodelbahnen, Schneeschuhwege, Eislauf- und Eisstockbahnen, Pferde- und Hundeschlittenfahrten oder Eisklettertürme machen den Winterurlaub zum besonderen Erlebnis.Die Wiege des alpinen Skilaufes steht in
Lech und Zürs, auf der Vorarlberger Seite des Arlbergs. Weitere Skiregionen befinden Sich im Montafon, Bregenzerwald, im Kleinen und im Grossen Walsertal.
Zwischen dem Arlberg und den Kitzbühler Alpen schlägt Österreichs Ski-Herz besonders vernehmlich: Nicht ganz ohne Grund nennen die Tourismus-strategen das Bundesland Tirol »Herz der Alpen«. Hier ist die Zahl der Drei-tausender höher als in jedem anderen österreichischen Bundesland, hier laufen mehr Bahnen und Lifte und es gibt eine größere Dichte an Skigebieten. Einige von ihnen, wie beispielsweise St. Anton oder
Kitzbühel, haben es längst schon zu weltweiter Bekanntheit gebracht, andere wie Ischgl sind im Laufe der letzten Jahre zu internationaler Anerkennung gekommen.
Wer denkt beim Salzburger Land nicht gleich an das riesige Skigebiet der Salzburger Sportwelt und an den von dort stammenden National-Heros Hermann Maier (Olympia 1998: Nach spektakulärem Sturz zwei Goldmedaillen)! Mit der
Europa-Sportregion von Zell am See und dem über 3000 Meter hohen
Kitzsteinhorn besitzt das Salzburger Land ein weiteres respektables Skirevier mit Gletscher-Ergänzung, mit
Obertauern ein sehr sportliches, mit
Saalbach Hinterglemm ein sehr lebendiges und mit dem Gasteiner Tal ein sportlich-gediegenes Skigebiet - alle sind von internationalem Rang. Dazu kommen zahlreiche kleinere Winterurlaubsorte wie Rauris, Neukirchen am Großvenediger oder Lofer, in denen neben guten Möglichkeiten zum Alpinskilauf und Langlauf noch echte Gemütlichkeit und dörfliches Ambiente geboten werden.
Sieben Top-Skigebiete verführen Wintersportler mit einer unbeschreiblichen Vielfalt an Abfahrten. Zum Beispiel der Hochficht, seine Pisten sind in die Waldlandschaft des Böhmerwaldes eingebettet.Im Südosten ist Oberösterreich von den markanten Gipfeln des Toten Gebirges geprägt. Hier, in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel, liegen in unmittelbarer Nähe zueinander zwei Skigebiete: Hinterstoder und Wurzeralm in Spital am Pyhrn. Der Dachstein im Salzkammergut markiert Oberösterreichs südliche Grenze – und bietet Ski-Erlebnisse der Superlative. Die Skiregion Dachstein-West ist Oberösterreichs größtes Skigebiet mit 140 Kilometern bestens präparierter Pisten rund um Gosau. Und die Freeride Arena am Krippenstein lockt mit ihren actionreichen Off-Pist-Strecken. Besonders familienfreundlich präsentiert sich das Skigebiet am Kasberg in Grünau im Almtal. Hoch über Ebensee am Traunsee liegt der Feuerkogel. Die Feuerkogelseilbahn erschließt das Hochplateau, auf dem Schneevergnügen pur wartet.
Es ist der westliche Teil des größten österreichischen Bundeslandes, der für Wintersportler von Interesse ist. Vor allem die bestens erschlossene Dachstein-Tauern-Region mit dem Zentrum Schladming genießt internationale Anerkennung. Skifahren hat in der Steiermark eine weit über 100jährige Tradition, denn schon 1891 wurde mit dem Stuhleck der erste Alpengipfel mit Ski bezwungen, und 1893 wurde in Mürzzuschlag ein »internationales Skiwettlaufen« gestartet. Heute finden sich an der Planai und am Hauser Kaibling Weltcup-Pisten, und so ist es kein Wunder, dass auch aus diesem Bundesland immer wieder Sieg-Rennläufer nachwachsen.
Österreichs südlichstes Bundesland hat sich in Skifahrer-Kreisen längst einen Namen gemacht: Skigebiete wie das eindrucksvoll unterm Groß-glockner gelegene Heiligenblut, das für seine Pisten-Thermen-Kombi-nation bekannte Bad Kleinkirchheim oder auch die Skiarena Nassfeld Hermagor-Kärnten belegen im österreichischen Winter-Tourismus sehr gute Plätze. Sowohl was die Ausdehnung der Skigebiete als auch die Viel-falt des Gebotenen anbelangt, können sie mit vielen Skirevieren im Salz-burger Land oder auch in Tirol gut mithalten. Dank der Tauern-Autobahn ist auch die Erreichbarkeit kein Thema. Als Dreingabe gibt´s die für viele Skifahrer höchst angenehme überdurchschnittlich sonnige Lage auf der Alpensüdseite.
Ohne Zweifel ist das weite Land ein Dorado für Schifahrer und Snowboarder. Besonders attraktiv durch die leichte Erreichbarkeit von Wien – in nur ein oder maximal zwei Autostunden kann man sich bereits die Schier anschnallen. Das weite Land bietet Winterspaß quasi vor der Haustüre. Neben den bekannten Klassikern Hochkar/Göstling und Semmering wartet Niederösterreich noch mit zahlreichen weniger bekannten Schigebieten auf. Abseits des Trubels auf den Schipisten hat das weite Land auch ein breites Netz an attraktiv gespurten Langlaufloipen zu bieten. Auf Läufer wartet ein abwechslungsreiches Loipennetz von mehr als 740 km Länge. Allein im Waldviertler Langlaufzentrum Gutenbrunn stehen 140 km Piste zur Verfügung. Sehr stimmungsvoll kann man beispielsweise mit Stock und Schi auch durch die Winterlandschaft der Panoramaloipe Hochreith im Mostviertel dahingleiten.
Wer auch im Frühjahr, Herbst und sogar im Sommer auf das Skifahren und Snowboarden nicht verzeichten will, findet in Österreichs Gletscherskigebieten oft sehr gute Bedingungen für einen Urlaub auf der Piste.