Österreichs zahlreiche Seen sind tolle Segelreviere. Auch auf der oberen und unteren Alten Donau in Wien wird fleißig gesegelt. Größter und windreichster See ist der Neusiedler See, der jedoch nur eine mittlere Wassertiefe von 1,6 Metern aufweist und sich daher nicht für große Kielschiffe eignet.
Diese Bootsklassen haben ihre Heimat auf den landschaftlich schönen und extrem tiefen Seen des Salzkammerguts (u.a. Attersee, Mondsee, Traunsee). Aber auch Kärnten (z.B. Wörthersee), Tirol (Achensee) oder Vorarlberg (Bodensee) verfügen über bekannte Segelreviere.
Der Segelsport ist in Österreich im Österreichischen Segelverband organisiert. Darunter gibt es dann Landessegelverbände für jedes Bundesland und schließlich die einzelnen Yachtclubs. Der Österreichische Segelverband (ÖSV) stellt auch Yachtzertifikate und Segelführerscheine aus: Segelschein A (A-Schein) für Binnengewässer, Segelführerschein B (B-Schein) und Sgelführerschein C (C-Schein) für Küstengewässer und Hochsee. Diese Scheine werden in der Regel auch von Charterfirmen verlangt, wenn man im Urlaub oder bei einer Regatta ein Schiff chartern will.



Diese schönen und grossen Schiffe, die sich unmerklich wiegen auf den stillen Gewässern; diese festgebauten Schiffe in Ihrer Ungeschäftigkeit und Ihrem Fernweh, sprechen sie nicht in einer stummen Sprache zu uns: Wann fahren wir aus nach dem Glück? (Charles Baudelaire)
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