
Der pharmazeutische Nutzen von Schwefel war bereits im Altertum bekannt. Innerlich wurde Schwefel als Laxans (Abführmittel) eingesetzt. Er reizt die Darmschleimhaut. Der dabei durch Bakterien erzeugte Schwefelwasserstoff regt die Peristaltik an. Äußerlich kamen Schwefelrezepturen bei Hauterkrankungen wie Akne, Ekzemen, Krätze, Mykosen u. a. zum Einsatz.
Schwefelbäder helfen somit vor allem bei degenerativen und entzündlichen Gelenkerkrankungen (Gicht, Rheuma, Arthritis und Hautkrankheiten.
Jodbäder haben eine blutdrucksenkende Wirkung und das Schlag- und Minutenvolumen des Herzens nimmt ab.
Schwefel- oder Jodbäder in Österreich
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