![Blick auf den Millstätter See von Döbriach in Richtung Seeboden Blick auf den Millstätter See von Döbriach in Richtung Seeboden. By JOADL [GFDL (www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0-2.5-2.0-1.0)], from Wikimedia Commons](uploads/pics/millstaetter-see.jpg)
Der Millstätter See liegt nördlich des Drautals. Die Seehöhe beträgt 588 m. Die Länge beträgt 12 km, die maximale Breite liegt bei 1,5 km. Nach dem Wörthersee ist der Millstaetter See Kärntens zweitgrößter, mit etwa 141 m tiefster und gleichzeitig mit 1.170 Millionen Kubikmetern auch wasserreichster See.
Größere Orte am See:
Klimatisch ist der See durch einen thermischen Aufwind begünstigt, der über dem See zu vermehrtem Sonnenschein, aber in der unmittelbaren Umgebung für Schlechtwetter sorgt. Der Millstätter See ist einer der wärmsten Seen Kärtens. Zu- und Abflüsse sind gering.
Millstatt: Das Stiftsmuseum Millstatt dokumentiert die Geschichte Millstatts anhand von Kunstwerken aus der römischen und der frühchristlichen Zeit sowie aus Romanik, Gotik, Renaissance und Barock. Das Rosenkranz-Museum, das sich ebenfalls im Stiftsgebäude befindet, zeigt Rosenkränze und andere Gebetsketten aus aller Welt, sowie Gebetsbücher, Statuen und Ikonen.
Seeboden: Im Fischerhaus Brugger in der Seebodner Bucht unmittelbar beim Seeausfluss befindet sich das 1. Kärntner Fischereimuseum. Das Haus, in dem der Seefischer der Grafschaft Ortenburg lebte und arbeitete kam durch eine Schenkung der Baronin Klinger-Klingerstorff an das Bezirksheimatmuseum Spittal, das hier eine Außenstelle betreibt. Das 1638 erbaute Haus ist ein Kärntner Rauchstubenhaus, dessen Hauptwohn- und Arbeitsraum die Rauchstube mit einem offenen Herd war, wobei der Schlot im Vorhaus gleichzeitig als Lachsselche diente. Neben der Rauchkuchl sind Austellungsobjekte der lokalen Fischerei wie Fischerboote, Fanggeräte, Fischpräparate, verschiedene Fotos und Schautafeln wie Skizzen vom Lachsen-Fürschlag mit Kalter, wie es ihn seit 1805 in Seebach gab, zu sehen. Ein Süsswaseraquarium (7.000 Liter) mit lebenden Fischen zeigt die Artenvielfalt im See, in welchem folgende Fischarten vorkommen: Regenbogenforellen, Reinanken, Saiblinge, Lauben (Ukelei), Rotaugen, Aitel (Döbel), Barben, Schleien, Karpfen, Welse, Hechte, Zander, Barsche und Aale.